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Eine eigene Meinung ist wichtig …

Da ein Mangel an Demokratieverständnis leider flächendeckend zu erkennen ist und andere Meinungen nicht zugelassen werden sollen, hier auf diesem Wege noch einmal unsere Sicht zur Vergangenheit anhand von zwei Beispielen:

  1. Der kontinuierliche Abbau und die unangemessenen Tariferhöhungen in der Vergangenheit ohne echte Gegenwehr sind für uns ein Grund zu opponieren. Insbesondere in den Zeiten großartiger Gewinnmargen (teils über 3 Milliarden Euro pro Jahr) haben sich die damaligen Gewerkschaften mit Trinkgeldern abspeisen lassen.
  2. Genauso verhält es sich mit der Liquidierung des Kundenservice. Ohne besondere Gegenwehr und ohne Weitsicht haben sich die Gewerkschaften über den Tisch ziehen lassen. Tarifverhandlungen wurden nicht genutzt um unsere Kolleginnen und Kollegen zu schützen.

Unsere Möglichkeiten sind aus unserer Sicht nicht vollständig genutzt worden und das ist unbefriedigend. Wir müssen es endlich verstehen, unsere Möglichkeiten im Rahmen des Tarifvertragsgesetz, aber auch auf der betrieblichen Ebene im Rahmen des Betriebsverfassungsgesetz besser zu nutzen.

Was meinen wir damit? Weniger einknicken und für seine Positionen kämpfen. Das ist ein legitimes Mittel und rechtlich zulässig.

Das nicht mehr möglich ist, ist eine Mär! Lassen Sie sich nicht hinter das Licht führen!

Tipp:

  • Hinterfragen Sie doch mal, warum bestimmte Dinge nicht gehen sollen? Was heisst z.B. "... mehr war mit dem Arbeitgeber nicht möglich"?
  • Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und übernehmen Sie nicht einfach die Meinung von guten Rednern, häufig hören die sich nur im ersten Moment gut an.
  • Verschaffen Sie sich einen Eindruck und tauschen Sie sich aus.
  • Achten Sie besonders auf die Rhetorik geschulter Gewerkschaftsvertreter (es gibt sogar Leitfäden und Taschenbücher von den Gewerkschaften, die sich mit dem Thema: Wie überzeuge ich meine Kollegen? beschäftigen)
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