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In eigener Sache – Meine Beiträge an ver.di!

Nachdem ich über 28 Jahre als ÖTV und später ver.di Mitglied durchschnittlich 35 Euro Mitgliedsbeiträge pro Monat entrichtet habe sind in Summe ca. 11.750 Euro von mir an diese Gewerkschaft gezahlt worden.

Zu Beginn meiner Mitgliedschaft, als Mitarbeiter der BSR hatte ich tatsächlich an Arbeitskämpfen erfolgreich teilgenommen und auch dafür Streikgeld erhalten.

Das ist allerdings viele Jahrzehnte her und die Betriebsgruppe von Bewag/Vattenfall hat seit ihrem Bestehen keinen einzigen Streik organisiert.

  • Eine Betriebsgruppe, die trotz massiven Arbeitsplatzabbau keine Streiks organisiert und dafür über 28 Jahre ca. 11.750 kassiert?
  • Eine Betriebsgruppe, die nicht in der Lage ist basisorientiert zu arbeiten und Funktionären die Entscheidungen überlässt?

Das braucht kein Mensch und so machen sich Gewerkschaften überflüssig oder mutieren dann eher zum Versicherungskonzern. Deshalb gibt es keinen Grund so viel Geld zu bezahlen, wenn dafür keine Gegenleistung zu erwarten ist und Sie dann noch nicht einmal ein Mitspracherecht haben.

 

2 Gedanken zu „In eigener Sache – Meine Beiträge an ver.di!

  1. Ingo

    Na dafür bekommt man ja noch nicht mal einen Gewerkschaftsfunktionär. Frau Engelen-Kefer bekam zum Ende ihrer Dienstzeit diesen Betrag in etwa als monatliche Vergütung. Glaspaläste und Büros wollen doch auch komfortabel ausgestattet sein. Oder hatte die Interessenvertretung einen anderen Zweck, als ihre Interessen zu vertreten*

    Antworten
    1. Admin

      Ja, das macht den Unterschied zwischen Mitglieder-Gewerkschaft und Funktionärs-Gewerkschaft.

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