Springe zum Inhalt

Beiträge

Am 15. März fand die Sondersitzung der GVV statt. Die GVV hat auf dieser Sondersitzung weitgehende Änderungen einstimmig erzielt, um die Arbeit unserer Betriebsgruppen, insbesondere für die Vattenfall-Gruppe zu optimieren.

Über die Änderungen werden wir in der nächsten Zeit berichten.

Das Ergebnis der Betriebsratsliste DKD in der Wärme AG ist 1 Mandat im neuen Betriebsrat. Welche Gründe zu diesem Ergebnis geführt haben, wird in der Nachbetrachtung ermittelt.

Den gewählten Mitgliedern wünschen wir viel Erfolg.

Wir bieten ab sofort ein neues Forum an.

Unter dem Menüpunkt Betriebsgruppe steht das Forum zum diskutieren und informieren zur Verfügung.

Wir bieten damit eine Plattform zur Kommunikation untereinander, für Fragen und und Informationen an. Wir würden uns freuen, wenn Ihr dieses Forum intensiv nutzt.

Hier gehts zum Forum.

 

Immer wieder stellt sich diese Frage - Warum gibt es die GVV bei Vattenfall?

Gerne beantworten wir diese Frage für alle Interessierten, da dieser Entschluss gewachsen ist und keine spontane Idee war.

Die wichtigsten drei Gründe für den Gewerkschaftswechsel (es gibt noch einige mehr):

  1. Mangelnde Mitgliedernähe - insbesondere weil Tarifabschlüsse nicht im Rahmen einer Mitgliederabstimmungen abgesegnet wurden. Die Forderungen der Mitglieder waren aus unserer Sicht zu weit von den Abschlüsse entfernt gewesen und sind von Funktionären immer wieder alleine entschieden worden. Wir haben dies als Vertrauensleute oft eingefordert.
  2. Mangelnde Durchsetzungsfähigkeit - Arbeitskämpfe wurden trotz der Forderung unserer Mitglieder wegen unzähliger Bedenken nie umgesetzt, obwohl wir diese gefordert hatten. Mit dem lauten Säbelrasseln hatten wir zudem unserer Glaubwürdigkeit geschadet und die eigenen Verhandlungspositionen geschwächt.
  3. Undemokratisches Verhalten und unangenehme Umgangsformen unter den aktiven Gewerkschaftsmitgliedern bzw. Funktionären. Wir hatten eine andere Meinung, haben eigene Vorschläge gemacht und die Leitungsebene aufgefordert neue Wege zu beschreiten. Das hatte ausgereicht um gemieden und als "Phantasten" bezeichnet zu werden.

Nach der Erfahrung mit dem Kundenservice und der mangelnden Bereitschaft die damaligen Tarifverhandlungen für unsere dortigen Kolleginnen und Kollegen zu nutzen (wir haben damals den Vertrauensleutekörper mehrmals dazu aufgefordert), war dann der endgültige Punkt erreicht worden. Wir mussten anerkennen, dass eine Änderung von innen leider nicht möglich war und waren über die geringe Solidarität innerhalb der Organisation erschrocken.

Wir glauben daran, für seine Überzeugungen müssen Frau oder Mann einstehen. Leider wird dies im Leben häufig nicht anerkannt, sondern bekämpft.

Zur Umfrage der 35 Stunden Woche, hat uns ein Leser mitgeteilt, dass er diese grundsätzlich gut findet, aber diesen Vorschlag als Polemik empfindet. Begründet wird, dass die GVV zur Zeit keine Tarifverträge bei Vattenfall schließt.

Erstmal vielen Dank für die grundsätzliche Übereinstimmung der 35 Stunden.

Die Opposition im Bundestag dürfte dementsprechend also keine Vorschläge für eine andere Politik machen, weil Sie nicht in der Regierungsverantwortung ist? Soviel zur Konsequenz im übertragenen Sinn.

Das ist dann Polemik? (https://de.wikipedia.org/wiki/Polemik)

Wir halten das eher für die Einstellung der Demokratie! Leider scheinen Viele ein sehr differenziertes Bild von Demokratie zu haben. Demokratie nur wenn Sie mir nutzt und ablehnen, wenn Sie gegen mich ist - das geht nicht!!!

Es macht aber wunderbar die Problematik deutlich.

Die Reduzierung der Wochenarbeitszeit auf 35 Stunden halte ich für?
  • Füge deine Antwort hinzu ...

Grundsätzliches Ziel der Reduzierung bei vollen Lohnausgleich ist die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze. Voraussetzung ist die tarifvertragliche Koppelung dieses Ausgleichs, damit Verdichtung oder Fremdvergaben damit nicht einhergehen.

© Kama

 

 

Die Kollegen/innen der Betriebsratsliste DKD in der Wärme AG berichten erneut über flächendeckende Entfernungen Ihrer Plakate und Flyer.

Diese Vorkommnisse haben wir bereits bei unseren eigenen Werbemaßnahmen  schon mehrmals feststellen müssen.

Werbung scheint ein grundsätzliches Problem in diesem Hause darzustellen und wird mit allen Mitteln bekämpft.

Auf der Betriebsversammlung der V. Wärme Berlin AG wurde den Teilnehmern mitgeteilt, dass die GVV nur ein Verein ist. Das ist sogar richtig.

Aber was ist VERDI?

Schauen Sie doch einfach mal ins Internet oder recherchieren Sie selbst! z.B. hier http://www.rechtslexikon.net/d/gewerkschaften/gewerkschaften.htm

So zu tun als wären die einen keine Gewerkschaft und nur ein Verein, und selbst auch ein Verein zu sein ist wirklich schäbig.

Die Satzung und die Statuten der GVV sehen Streikgeld vor. Dementsprechend zahlen wir nicht nur bei Streiks, sondern sogar auch bei Warnstreiks!!

So viel zu den alternativen Fakten von Gehirnakrobaten, die bisher nicht einen Streik bei Vattenfall auf die Reihe bekommen haben.