Springe zum Inhalt

Auf der Betriebsversammlung der V. Wärme Berlin AG wurde den Teilnehmern mitgeteilt, dass die GVV nur ein Verein ist. Das ist sogar richtig.

Aber was ist VERDI?

Schauen Sie doch einfach mal ins Internet oder recherchieren Sie selbst! z.B. hier http://www.rechtslexikon.net/d/gewerkschaften/gewerkschaften.htm

So zu tun als wären die einen keine Gewerkschaft und nur ein Verein, und selbst auch ein Verein zu sein ist wirklich schäbig.

Die Satzung und die Statuten der GVV sehen Streikgeld vor. Dementsprechend zahlen wir nicht nur bei Streiks, sondern sogar auch bei Warnstreiks!!

So viel zu den alternativen Fakten von Gehirnakrobaten, die bisher nicht einen Streik bei Vattenfall auf die Reihe bekommen haben. 

 

Mussten wir uns leider in letzter Zeit häufig um Klarstellungen bemühen, haben wir trotzdem an unserer Vorstellung zur Tarifforderung für 2018 weitergearbeitet.

Wie vor einigen Tagen im Artikel Tarifforderung berichtet, möchten wir eine variable Verhandlungsstrategie vorschlagen, die mehrere Möglichkeiten bietet. Der aktuelle Prozess ist am laufen und noch nicht abgeschlossen.

Die grundsätzliche Tarifforderung pendelt sich derzeit in einem Bereich von ca. 6,5 - 9,0* Prozent ein. Sie berücksichtigt die vergangenen Reallohnverluste, das steigende Risiko durch mangelnde Sicherheit und die steigende Produktivität.

Wir halten einen Risikozuschlag aufgrund der Erfahrungen bei Kundenservice und VEBS für absolut angemessen.

Die Tarifforderung 2018 geht aus meiner Sicht?
  • Füge deine Antwort hinzu ...
  1. Forderungspaket
    • Lineare Lohnerhöhung auf 12 Monate (6,5 - 9,0%*)
    • Zusatzkomponente für junge Mitarbeiter: Aufnahme aller Mitarbeiter in das Altersversorgungssystem der Bewag Pensionskasse oder ggf. gleichwertige Alternative.
    • Zusatzkomponente für ältere Mitarbeiter: Ruhestandsregelung nach 45 Arbeitsjahren ohne Abschläge / Altersteilzeitangebot mit abschlagsfreien Renteneintritt. (bisher immer frühstmöglicher Termin mit Abschläge!)
  2. Alternativpaket - Sicherheit
    • Ausschluss Betriebsbedingter Kündigungen bis 2028 inkl. Sicherung vor Gesellschaftsliquidationen (bedarf intensiver rechtlicher Prüfung und sicherer Formulierungen)
    • Festschreibung der Mindestmitarbeiterzahlen in den einzelnen Gesellschaften auf dem heutigen Niveau.
    • Grundsätzlicher Ausschluss von Arbeitsverdichtungen, ggf. Erweiterung der Mitbestimmungsrechte.
    • Lineare Tariferhöhung auf 12 Monate 2,0 %.
  3. Alternativpaket - Sozial & Freizeit
    • Reduzierung der Arbeitszeit auf 35 Stunden pro Woche bei vollen Lohnausgleich
    • Erhöhung der Urlaubstage auf 32 Tage
    • kostenlose Kinderbetreuung bis Vorschule
    • Einführung von zusätzlichen Sonderurlaubstagen für anerkannte ehrenamtliche Tätigkeiten, die nicht im Rahmen der Tätigkeit anfallen.
    • Aufstockung der Ausbildungszahlen auf mindestens 100 Auszubildende.

* für die Verhandlung ist ein Spielraum notwendig, der in geheimer Abstimmung festzulegen ist. Das Verhandlungsmandat wird damit konkretisiert.

Ein Abschluss muss grundsätzlich durch das Urabstimmungsverfahren, sofern die Forderungen nicht erfüllt werden.

Es ist wichtig ein Signal zu setzen und der weiteren Entkopplung von Arbeit und Kapital entgegen zu treten.

1

Bei den Betriebsratswahlen 2014 wurde den Listen in der Wärme AG und im Netzservice von deren Kritikern vorgeworfen, dass hinter Ihnen keine Gewerkschaften stehen und nur eine Betriebsratsliste mit einem Gewerkschaftsbackground für Qualität steht.

2018 werden unsere Listen von einer Gewerkschaft unterstützt, aber nun ist es angeblich wieder die falsche Gewerkschaft!

Liebe Kolleginnen und Kollegen von der rotfarbenen Gewerkschaft!

  • Was denn nun? - Wir haben doch Euren Rat befolgt!!

Erst habt Ihr unsere Zusammenarbeit 2017 mit der IG-Metall verhindert und nun ist die GVV die falsche Gewerkschaft, weil Sie nicht so groß ist wie Ihr?

Die IG-Metall war größer als Ihr, aber weshalb habt Ihr das verhindert? Erstaunlich ist der ständige Wandel Eurer Argumente. Wenn wir diese befolgen, dann kommen immer wieder neue Argumente, die gegen uns als Alternative sprechen.

Vielleicht einfach mal ehrlich sein und die Wahrheit sagen!

Eventuell so: Wir möchten keine Alternative zulassen und verhindern das mit allen Mitteln.

Leider geht es wohl doch nur um Machterhalt und nicht um die Sache! Das finden wir sehr bedauerlich und für eine demokratische Auseinandersetzung unwürdig. Ein Wettkampf um Ideen und eine sachliche Auseinandersetzung wäre dabei wesentlich effektiver und für unsere Kolleginnen und Kollegen hilfreich.

Aber genau jetzt kommen wir auch wieder zum Punkt, weshalb wir Euch verlassen haben. Es geht zu viel um Macht und Machterhalt und zu wenig um das zu vertretende Klientel.

 

Wie befürchtet, hat die rotfarbene Gewerkschaft die Betriebsratswahl als Wahlkampfveranstaltung genutzt. Die Dominanz des Platzhirschs war unübersehbar und die Hauptfunktionäre (Berufspolitiker) haben sich den rhetorischen Angriff nicht nehmen lassen.

Fazit: Alle anderen sind doof und "wir" sind die Einzigen, die wissen was läuft. Wählt die Guten und nicht die Bösen.

War das nun eine Veranstaltung vom Betriebsrat oder von einer Gewerkschaft? Ging es hier um eine Gewerkschaftswahl oder um eine Betriebsratswahlen?

Im Rahmen der Veranstaltung sind Themen genannt worden, die man als "Alternative Fakten" bezeichnen könnte. Aber das scheint heutzutage absolut normal zu sein.

Hier unsere Fakten:

  1. Eine Betriebsversammlung zur Wahlkampfveranstaltung zu machen, ist nicht richtig.
  2. Es geht diesmal um den Betriebsrat und nicht um die Gewerkschaft.
  3. Die IG-Metall ist für die Energieversorgung zuständig (siehe auch in Hamburg). Der 1. Bevollmächtigte der IG-Metall Berlin hat die Berliner Betriebsgruppe knapp ein Jahr unterstützt und wollte das auch weiterhin tun. Nur wegen der massiven Interventionen musste die IG-Metall nachgeben.
  4. Richtig ist: Die GVV ist eine Gewerkschaft, die sich als Alternative zum Platzhirschen anbietet. (Gewerkschaft für Verwaltung und Verkehr)
  5. Richtig ist: Die GVV hat nicht die Größe der roten Gewerkschaft.
  6. Richtig ist aber auch, dass die GVV basisdemokratisch, günstiger und sich nur auf wenige Branchen konzentriert. Öffentlicher Dienst, Verkehr und Energie. Die GVV ist auf die Versorgung der Öffentlichkeit spezialisiert.
  7. Falsch ist: Als Vertrauensleute in der roten Gewerkschaft  haben wir uns mit konkreten Lösungen hervorgetan und nicht nur kritisiert. Leider wollte man nur nach dem alten Stil arbeiten und keine Änderungen zu lassen.
    Motto: Wir machen das, so wie immer!!!
  8. Falsch ist: Karriere in der Gewerkschaft zu machen war nie unser Ziel und ist es auch heute nicht. Es geht uns ausschließlich um die Sache zur langfristigen und nachhaltigen Sicherung unserer Arbeitsplätze! Nicht mehr und nicht weniger!
  9. Richtig ist: Die Betriebsratsliste "DIE KRAFT DAHINTER" besteht aus diversen Gewerkschaftsmitgliedern und auch aus Nicht-Gewerkschaftsmitgliedern.

Warum keine Präsenz? Die Betriebsratsliste DKD hat auf einen Wahlstand im Estrel bewusst verzichtet, da sie eine Auseinandersetzung vermeiden möchten. Sie beabsichtigen einen ruhigen und sachlichen Wahlkampf zu führen und wollen mit Argumenten überzeugen. Solche Veranstaltungen haben in der Vergangenheit nur dazu geführt, dass die "Etablierten" ihr Podium genutzt haben, um sich noch besser darstellen zu können.

Gleichzeitig sind folgende Dinge passiert:

  1. 2014 hat man mit lauter Rhetorik das Verteilen von Flyern im Estrel verhindern wollen - inkl. Platzverweis.
  2. 2017 hat man die über den DGB die Betriebsgruppe Vattenfall IG Metall Berlin verhindert, als sie einen IG-Metall-Stand im Estrel aufbauen wollten!!

Mehr muss man wohl hierzu nicht berichten. Einfach seine eigene Meinung dazu bilden und nachfragen!


Ist die Entscheidung korrekt?

Nach der aktuellen Lage des Konzerns halten wir einen kräftigen Zuwachs für mehr als angebracht. Die Energiewende hat das Unternehmen nach jahrelangen Rekordgewinnen zwar etwas gehemmt, aber nun stehen die Zeichen wieder auf grün.

Aus diesem Grunde, halten wir eine "Entweder oder - Strategie" für absolut angemessen und fair. Eine Kombinationsstrategie mit Alternativen sollte das nächste Forderungspaket kennzeichnen.

  1. Ein kräftiger Zuwachs, der im Bereich Lohnerhöhung und Altersversorgung (insbesondere für die jüngeren Kollegen/innen) liegt und das Risiko mangelnder Sicherheit ausgleicht, oder
  2. Ein Kombination aus Sicherung der Arbeitsplätze vor Ausgliederungen und Kündigungen mit etwas niedrigerer Lohnerhöhung und Altersversorgung, oder
  3. Eine Kombination aus Reduzierung der Arbeitszeit und Schutzmechanismen für die Arbeitsplatzsicherung.

Wir halten solche Kombinationsstrategien für angebracht und wir werden unsere Vorschläge hierzu weiter präzisieren. Unsere Kritiker werden natürlich wieder behaupten, dass so etwas nicht gehen kann, aber lassen Sie sich nicht in die Irre führen. Es geht - dafür gibt es Beispiele (aktuell bei VW und IG Metall)

Die Abschlüsse müssen durch Urabstimmungen angenommen werden, damit eine basisdemokratische Grundlage vorliegt, sofern Sie von den Forderungen der Mitglieder abweichen. Anders kann es nicht gehen.

Eine Demokratie erlaubt unterschiedliche Meinungen zu haben und diese öffentlich zu vertreten. Leider stellen wir gerade in der Wahlzeit ein anderes Verständnis bei einigen unserer Konkurrenten fest. Anstatt einen anständigen und sachlichen Austausch von Argumenten zu führen, werden regelmäßig unsere Plakate entfernt und auch der Betriebsratsliste "Die Kraft Dahinter" muss das Gleiche erleben.

Wer keine andere Meinung zu lassen möchte und Plakate entfernt, hat den Boden der Demokratie verlassen.

Das ist ein Skandal.

Im Konzerntarifvertrag werden die Zusammenhänge von Tätigkeit, Verantwortung und Qualifikation in Bezug auf die Gehaltsgruppe bezeichnet. Übernimmt ein Mitarbeiter/in eine Funktion, dann sind damit Aufgaben (Tätigkeitsmerkmale) und Verantwortungen verbunden. Gleichzeitig bedarf es bestimmter Qualifikationen, um diese Tätigkeit vollumfänglich übernehmen zu können.

Das ist aus unserer Sicht erstmal nachvollziehbar.

Aber was passiert, wenn ein Mitarbeiter/in aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen eine Funktion übernehmen soll, aber die formalen Qualifikationen nicht erfüllt? Der Fachbereich überträgt dem Mitarbeiter/in zwar die Funktion vollumfänglich und hat auch keine Bedenken, aber aufgrund fehlender Qualifikationen bleibt die volle Eingruppierung vielleicht verwehrt.

Nun wird es ungerecht. 

Ihnen wird die Funktion zugemutet und Sie dürfen auch die volle Verantwortung übernehmen, nur das Geld möchte man Ihnen nicht bezahlen. Jetzt wendet sich das Blatt und Sie werden plötzlich für Ihre Qualifikation bezahlt, aber nicht für Ihre Tätigkeit und Verantwortung. Warum sollten Sie die gleiche Verantwortung tragen, wenn Ihnen doch die Qualifikation fehlt?

So passiert es leider an der einen oder anderen Stelle.

Diese Auslegung halten wir für ungerecht und eine Fehlentwicklung. An dieser Stelle fodern wir eine Änderung.

Um für die Herausforderungen der Zukunft, z. B. die Digitalisierung die korrekten Weichen zu stellen, wären Entwicklungspläne für die Mitarbeiter/innen ein passendes Instrument. Doch bis heute sind sie keine Selbstverständlichkeit. Besonders für unsere jungen Kollegen/innen könnten Sie wichtig sein, um eine nachhaltige Planung für die eigene Zukunft zu entwickeln. Aber auch das Unternehmen hätte eigentlich seit vielen Jahren hieran interessiert sein müssen.

Die Realität sieht aber auch im Jahre 2018 an vielen Stellen noch anders aus.

Junge Menschen müssen um Entwicklung teilweise betteln und eine Entwicklungsplanung wird als fordernd oder frech empfunden. Seit Jahren stellen wir fest, dass eine systematische Perosnalentwicklung fehlt und dieses Thema keine Priorität hat.

Das spricht für eine wenig veranwortungsvolle Unternehmenskultur. Zwar sind langsam andere Trends festzustellen, aber wir Fragen uns wie konnte man so etwas überhaupt zu lassen, wenn doch das eigentliche Kapital eines Unternehmens die Menschen sind?

Seit Jahren forden wir eine Trendwende, die häufig auf taube Ohren gestossen war. Schade.

Stellen Sie sich vor es wären Bundestagswahlen. Die amtierende Bundeskanzlerin stellt sich mit Ihrer Partei erneut zur Wahl und Sie ist auf vielen Plakaten mit Ihren Parteifreunden zu sehen.

Als Bürger/in gehen Sie zur Wahl und besuchen das Wahllokal in Ihrer Nähe.

Die Bundeskanzlerin oder Ihre Minister und die Mitglieder Ihrer Partei begrüßen Sie im Wahllokal auf das Herzlichste, denn Sie betreiben gleichzeitig dieses als unabhängige (!) Wahlhelfer. Sie reichen Ihnen die Wahlunterlagen lächelnd und Sie dürfen in einer separaten Wahlkabine die Wahlunterlagen mit Bleistiften ausfüllen.

Zum Ende der Wahl setzt Sie sich mit Ihrer gesamten Partei zusammen und zählt die Stimmen aus, denn alle Parteimitglieder sind auch gleichzeitig Mitglieder des Wahlvorstands. Das Wahlergebnis wird dann ebenfalls von den Parteimitgliedern verkündet.

Im politischen Umfeld würden wahrscheinlich die meisten von uns dieses Szenario als undemokratisch empfinden. In solchen Ländern finden Sie häufig UN-Wahlbeobachter, die ein gewisses Maß an Neutralität gewährleisten sollen.

Da ein Mangel an Demokratieverständnis leider flächendeckend zu erkennen ist und andere Meinungen nicht zugelassen werden sollen, hier auf diesem Wege noch einmal unsere Sicht zur Vergangenheit anhand von zwei Beispielen:

  1. Der kontinuierliche Abbau und die unangemessenen Tariferhöhungen in der Vergangenheit ohne echte Gegenwehr sind für uns ein Grund zu opponieren. Insbesondere in den Zeiten großartiger Gewinnmargen (teils über 3 Milliarden Euro pro Jahr) haben sich die damaligen Gewerkschaften mit Trinkgeldern abspeisen lassen.
  2. Genauso verhält es sich mit der Liquidierung des Kundenservice. Ohne besondere Gegenwehr und ohne Weitsicht haben sich die Gewerkschaften über den Tisch ziehen lassen. Tarifverhandlungen wurden nicht genutzt um unsere Kolleginnen und Kollegen zu schützen.

Unsere Möglichkeiten sind aus unserer Sicht nicht vollständig genutzt worden und das ist unbefriedigend. Wir müssen es endlich verstehen, unsere Möglichkeiten im Rahmen des Tarifvertragsgesetz, aber auch auf der betrieblichen Ebene im Rahmen des Betriebsverfassungsgesetz besser zu nutzen.

Was meinen wir damit? Weniger einknicken und für seine Positionen kämpfen. Das ist ein legitimes Mittel und rechtlich zulässig.

Das nicht mehr möglich ist, ist eine Mär! Lassen Sie sich nicht hinter das Licht führen!

Tipp:

  • Hinterfragen Sie doch mal, warum bestimmte Dinge nicht gehen sollen? Was heisst z.B. "... mehr war mit dem Arbeitgeber nicht möglich"?
  • Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung und übernehmen Sie nicht einfach die Meinung von guten Rednern, häufig hören die sich nur im ersten Moment gut an.
  • Verschaffen Sie sich einen Eindruck und tauschen Sie sich aus.
  • Achten Sie besonders auf die Rhetorik geschulter Gewerkschaftsvertreter (es gibt sogar Leitfäden und Taschenbücher von den Gewerkschaften, die sich mit dem Thema: Wie überzeuge ich meine Kollegen? beschäftigen)

Bei den Betriebsratswahlen in der Wärme AG unterstützen wir die Arbeitnehmerliste DIE KRAFT DAHINTER. Diese Liste mit dem Listenplatz 2 kann ab 1.3.18 in den Wahllokalen gewählt werden.

Wir empfehlen allen Kolleginnen und Kollegen, die sich eine offene und kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Zukunft wünschen, diese Liste zu unterstützen. Diese Liste garantiert eine Unabhängigkeit vom System.

Bei den Aufsichtsratswahlen zur Vattenfall GmbH haben wir über 1000 Stimmen erhalten. Bei unseren Wählern möchten wir uns für diesen großartigen Erfolg herzlich bedanken. Einen Sitz haben wir damit nur knapp verfehlt, aber für die erste Teilnahme an den Aufsichtsratswahlen ist dieser Zuspruch ein enormer Erfolg, den wir so nicht erwartet hatten.

Dieses Ergebnis zeigt uns deutlich, dass die Zufriedenheit mit den etablierten Gewerkschaften nicht sehr hoch ist. Fast ein Drittel der Wähler haben uns Ihre Stimme gegeben.

Wir wünschen den gewählten Vertretern des Aufsichtsrat viel Erfolg.

Um eine vernünftige Betriebsratsarbeit leisten zu können, muss man das Ohr bei den Menschen haben. Besonders bei organisatorischen Änderungen ist es wichtig die Betroffenen direkt einzubinden. Insbesondere bei großen Änderungen benötigt der Betriebsrat Unterstützung. Wir sind der Meinung, dass in solchen Situationen eine Vereinbarung mit dem Arbeitgebern getroffen werden sollte, die eine Art Beirat zur Begleitung von Organisationsänderungen ermöglicht welches das jeweilige Betriebsratsgremium unterstützt.

Diese Form der Unterstützung könnten wir uns auch noch für andere Situationen vorstellen. Diese Form würde auch im Sinne des Arbeitgebers sein, da sie eine größere Basis der Zustimmung ermöglichen würde.

Nach einer hektischen Phase hinsichtlich der Betriebsratswahlen und Aufsichtsratswahlen können wir Vollzug vermelden. Die Betriebsratsliste der GVV wurde jetzt als Arbeitnehmerliste eingereicht, allerdings als Gewerkschaftsliste geplant und ursprünglich eingereicht. Es hatte jedenfalls unzählige Nachfragen, Nachbesserungen, Emails und Telefaxe erfordert.

Zum Hintergrund können wir uns aktuell nicht äußern.

Nach dem aktuellen Stand wird unsere Liste den Titel "DIE KRAFT DAHINTER" tragen und nicht wie geplant "Gewerkschaft Verwaltung und Verkehr - DIE KRAFT DAHINTER". Als Arbeitnehmerliste ist es uns nicht gestattet den Gewerkschaftsnamen mitzuführen.